Antrag Maßnahmen gegen Verunreinigungen durch Hundekot im Gemeindegebiet

19.05.2026

Die Fraktion hat hierzu einen Antrag bei der Verwaltung eingereicht

Antrag Maßnahmen gegen Verunreinigungen durch Hundekot

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,

die BVK-Fraktion bittet Sie folgenden Antrag zur Beratung und Beschlussfassung in den zuständigen Fachausschuss und Rat aufzunehmen.

Antrag und Begründung

Die BVK-Fraktion beantragt, die Verwaltung möge Maßnahmen zur Verringerung von Verunreinigungen durch Hundekot im Gemeindegebiet prüfen und dem Fachausschuss/Rat entsprechende Handlungsmöglichkeiten vorstellen.

Hundekot im öffentlichen Raum stellt sowohl in den Dorfkernen als auch in den Außenbereichen zunehmend ein Problem dar. Gehwege, Grünstreifen, Feldwege sowie Grünflächen an Spielplätzen sind vielerorts betroffen. Dadurch werden nicht nur Sauberkeit und das Erscheinungsbild beeinträchtigt, sondern aus Sicht der BVK-Fraktion auch die Aufenthalts- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger spürbar eingeschränkt.

Besonders betroffen sind Familien mit Kindern, ältere Menschen sowie Personen mit Mobilitätseinschränkungen, die auf saubere Wege angewiesen sind. Verschmutzungen an Schuhen, Kinderwagen, Rollatoren oder Rollstühlen lassen sich häufig kaum vermeiden und werden dadurch weitergetragen. Zudem kann Hundekot Krankheitserreger enthalten und somit hygienische sowie gesundheitliche Risiken verursachen.

Auch für Landwirte und Tierhalter entstehen Probleme, wenn verunreinigte Wiesen oder Futterflächen die Gesundheit von Nutztieren gefährden. Insgesamt führt die zunehmende Verschmutzung zu wachsendem Unmut in der Bevölkerung, belastet das gemeinschaftliche Miteinander und beeinträchtigt nachhaltig das positive Erscheinungsbild des Ortes.

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung insbesondere folgende Maßnahmen zu prüfen:

  • die Einrichtung zusätzlicher Hundekotbeutelspender sowie weiterer Abfallbehälter an bekannten Spazier- und „Gassi“-Routen sowie an sonstigen stark frequentierten Standorten.
  • verstärkte Schwerpunktkontrollen durch das Ordnungsamt in besonders betroffenen Bereichen
  • die Prüfung einfacher Meldemöglichkeiten für besonders betroffene Bereiche.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit sollten insbesondere folgende Maßnahmen betrachtet werden:

  • mobile Banner oder Hinweisschilder an bekannten Hotspots,
  • ein Informationsschreiben an registrierte Hundehalterinnen und Hundehalter mit Hinweisen auf bestehende Pflichten sowie mögliche          Verwarnungs- bzw. Bußgelder,
  • regelmäßige Hinweise und Informationen im Mitteilungsblatt „Kerken aktuell“,
  • die Durchführung einer Öffentlichkeitskampagne zur Sensibilisierung von Hundehalterinnen und Hundehaltern, z. B. über Facebook,       Instagram oder den Whats-App Kanal der Gemeinde Kerken.

 Darüber hinaus wird die Verwaltung gebeten, die jeweiligen finanziellen Auswirkungen der einzelnen Maßnahmen zu ermitteln und dem Rat darzustellen. Dies betrifft insbesondere:

  •  Anschaffungs- und Unterhaltungskosten für Hundekotbeutelspender und Abfallbehälter,
  •  Kosten für Informations- und Öffentlichkeitsmaßnahmen,
  •  gegebenenfalls zusätzlichen Personal- oder Kontrollaufwand.

Ziel der Maßnahmen soll eine nachhaltige Verbesserung der Sauberkeit sowie ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander im öffentlichen Raum sein.


Hundekot
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