BVK für eine schnelle Lösung der Verkehrssituation auf der Eyller Straße

von

Bürgervereinigung Kerken (BVK) für eine schnelle Lösung der Verkehrssituation auf der Eyller Straße

Auch die BVK zeigt sich besorgt über die Verkehrssituation an der Eyller Straße. Die Fraktion hatte bereits früh das Gespräch mit den Bürgern gesucht und sich für eine Lösung stark gemacht. So wurde bereits vor einem Jahr ein Antrag eingebracht an der Eyller Straße ein festes „Smiley-Schild“; ein sogenanntes Dialog-Display aufzustellen. „Die positive Wirkung dieser Dialogdisplays konnte bereits in vielen Studien belegt werden. Diese Art der positiven Geschwindigkeitsbeeinflussung wird bereits in vielen Nachbarkommunen erfolgreich eingesetzt“, so Michael Molderings, Fraktionsmitglied der BVK.

Für die BVK ist klar, dass besonders die Bausituation an der Eyller Straße suggeriert, man dürfe wieder schneller als 50 km/h fahren. Man verlässt schließlich eine geschlossene Ortschaft. „Es ist doch logisch, dass an dieser Stelle ein dezenter Hinweis, wie ein blinkender Smiley, den Fahrer daran erinnern kann hier nicht so schnell zu fahren. Aus verkehrspsychologischer Sicht ist ein blinkender Smily ein Belohnungssystem. Es ist erwiesen, dass ein positives Signal einen geschwindigkeitsreduzierenden Effekt hat. Die meisten machen dies nicht mit Absicht, so Patricia Gerlings Hellmanns. „Nach unseren Recherchen sind solche Displays auch nicht teuer. Bereits für ca 2.500€ lässt sich eine Anlage mit Solarmodul erwerben.“ Für die BVK ist es nicht nachvollziehbar warum den Bürgern hier nicht mit einfachen Mitteln geholfen werden kann. Herr Möcking hatte behauptet, „Man habe das Problem des zu schnellen Fahrens immer wieder im kompletten Raum Kerken.“

Würden jetzt besondere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung an der Eyller Straße getroffen, wäre dies ungerecht und man müsse an allen Stellen, an denen zu schnell gefahren wird, nachziehen. Dies wäre mit einem enormen Kostenaufwand verbunden.“ Dies stößt bei der BVK auf absolutes Unverständnis. „Anstatt das Ziel zu verfolgen, die Gemeinde verkehrssicherer zu machen wird mit den Kosten argumentiert. Wir sollten die Sorgen unserer Bürger wirklich ernstnehmen und jedes erkannte Problem versuchen zu beheben. Außerdem sollte die Sicherheit der Bürger vor finanziellen Aspekten stehen“, so Gerlings-Hellmanns weiter

Hier geht es zum Presseartikel der Rheinischen Post vom 21.09.2020

https://rp-online.de/nrw/staedte/geldern/kerken-sorge-wegen-gefaehrlicher-verkehrslage-auf-der-eyller-strasse_aid-53080739

Hier finden Sie unseren Antrag, den wir zu diesem Thema vor einigen Monaten gestellt haben. Dieser wurde von CDU, SPD und Bürgermeister angelehnt.

Die BVK-Fraktion stellte folgenden Antrag:

Die Verwaltung wird beauftragt:

• Eine Aufstellung dem Ausschuss/Rat vorzulegen, an welchen Ortseingängen Geschwindigkeitsanzeigen installiert werden müssen/sollten.

• Kosten zu ermitteln und diese im Haushalt 2020 einzuplanen.

Begründung:

Zum Ärgernis einiger Anwohner der Ortseinfahrten (z.B. Sevelener Str., Hochstr., Rahmer Kirchweg (Netto), Straelener Str.) wird in diesen Bereichen häufig die Geschwindigkeitsbegrenzung missachtet. Oftmals geschieht dies bei den Autofahrern unbewusst. Durch eine Installierung von festen Geschwindigkeitsanzeigen würde man die Autofahrer optisch auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinweisen.

Bei Einfahrt in den Ort blinkt auf dem Display ein grüner Smiley auf, verhalten sie sich vorschriftsmäßig, andernfalls zeigt sich ein trauriges rotes Gesicht.

Die Installation mit festen Geräten halten wir für eine gute Ergänzung zu den schon vorhandenen mobilen Geräten, die zusätzlich an innerörtlichen Stellen installiert werden können.

Zurück