Infoveranstaltung Sekundarschule

Zur Informationsveranstaltung zum Thema "Sekundarschule" hatte die Verwaltung die Eltern der 3. und 4.Grundschulklassenschüler eingeladen.

Wer die Diskussion über die Sekundarschule verfolgt wird feststellen, das Aussagen mancher Verantwortlicher teilweise nur sehr kurzen Bestand haben.


So wurden im letzte SKS die Planzahlen des beauftragen Consultingbüros von Dr. Garbe von stark angezweifelt. Nachfragen mehrerer Ausschussmitgliedern wurden nicht schlüssig beantwortet. Es wurde eine Befragung der Eltern beschlossen, bei der diese unter anderem auch nach dem Wunsch der horizontalen oder vertikale Aufgliederung befragt werden sollt.


Bei der Info-Veranstaltung in Kerken war hiervon überhaupt nicht mehr die Rede. Auf Nachfrage erfuhr man, dass "eingelenkt" wurde und die Planzahl (von Dr. Garbe) von 125 Kinder als utopisch angesehen werde. Zwischen SKS und Info-Veranstaltung lagen gerade 2 Wochen.


Auffallend war die häufige Erwähnung der Gesamtschule. Die Lehrpläne orientieren sich an Real- und Gesamtschule, Sonderstunden wie in der Gesamtschule sind Pflicht, Doppelbesetzung der Kernfächer, etc. Da stellt sich die Frage: Wieso wurde die Idee einer Gesamtschule-Südkreis so vehement vom Tisch gefegt? Was ist mit dem Schulkonsens Südkreis?


 


Jeder bleibt doch da wo er war.  Nur Kerken-Issum-Rheurdt versuchen Ihre Standorte durch Zusammenschluss zu retten. Wir sehen eine große Chance für die langfristige Zukunft vertan.


Für die neuen Aufgaben wie individuelle Förderung, Laufbahngespräche alle 1/4 Jahre für jedes Kind, Doppelbesetzung der Kernfächer wird viel Personal benötigt.


Der Frage "Wo sollen die neuen Lehrer herkommen?" kam Schulleiter Hoffmann (Hauptschule Kerken) zuvor, in dem er zugab: "Das müssen Sie Frau Löhrmann fragen und die kann es Ihnen auch nicht sagen."


Die derzeitigen Lehrkräfte der Hauptschule haben alle die Fakulta, alle Schüler bis zur 10. Klasse zu unterrichten. Das hieße auch die, die den gymnasialen Weg einschlagen wollen. Lediglich spezielle Sprachen wären nicht vorhanden. 


Der Wunsch des Schulleiters nach einer besseren Lehrkräfteausstattung, und die große Hoffnung dafür, weil diese Schulform von der Landesregierung gewollt, ist sicher gut, aber eben nur Hoffnung.


Wo keine Lehrkräfte sind, kann auch der größte Wille und Wunsch sie nicht herzaubern.


Die Elternbefragung wird innerhalb von 14 Tagen durchgezogen, der Zeitplan ist straff, schließlich finden die ersten  Elterngespräche mit den Grundschulen zur Versetzung im November statt und im Februar wird entschieden wo angemeldet wird.

Es berichtete für Sie: Christiane Grothe
29. September 2011

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