Bericht aus der Ratsitzung
Die Ratssitzung am 21.04.2010 war lang, informativ und erfolgreich.
Die wichtigsten Themen waren
1) der Bebauungsplan Kerken-Eyll Nr. 1a (Bahnhof Aldekerk)
2) die Vorstellung des Um- und Ausbaus des Elisabeth-Hauses in Nieukerk
3) das Strategieprogramm Kerken 2020
Nun der Reihe nach:
Die BVK konnte die Bürgerinitiative gegen die Bebauung am Bahnhof in Aldekerk erfolgreich unterstützten. Selbst die Fraktion der CDU konnte überzeugt werden, auf Grund der gesetzlichen Lage, die Interessen der anliegenden Bürger zu wahren. Die intensiven Recherchen von Stephan Dicks und die vielen Gespräche, unter anderem mit den betroffenen Bürgern, haben zum Erfolg geführt.
Der Bebauungsplan wurde von BVK, FDP und CDU gegen die Stimmen der Verwaltung und SPD abgelehnt.
Den geplanten Um- und Ausbau des St.-Elisabeth-Hauses in Nieukerk wurde von Herrn Hengstermann und Herrn Bagusat von der Caritas, sowie von der Architektin Frau Linnemannstöns ausführlich vorgestellt. Das Altenheim soll stärker an den Bedürfnissen der Bewohner ausgerichtet sein. Eine zentrale öffentliche Cafeteria mit Terrasse zum Bürgergarten hin soll den Kontakt Bewohner zu Nicht-Bewohner erleichtern.
Wie der Bürgergarten dementsprechend gestaltet werden soll steht allerdings noch offen. Auch die Frage der Parkplätze ist noch nicht gänzlich geklärt.
Auf Nachfrage von Reinhard Otto (BVK) wurde erklärt, dass die Pflegekosten um ca. 5-10% steigen werden.
Und endlich kann damit begonnen werden ein Strategieprogramm Kerken 2020 zu erarbeiten. Da dies eine sehr Umfangreiche Aufgabe ist, hat sich die Mehrheit im Rat entschlossen professionelle Unterstützung zu holen. In diversen Schritten wird nun die Zukunft Kerkens geplant, das heißt die Gemeinde agiert heute für morgen!
So macht Ratsarbeit Spaß. Durch die neue Sitzverteilung seit der letzten Kommunalwahl können wir unserem Auftrag als "Vertreter der Bürgerinnen und Bürger" viel besser erfüllen und mit die Zukunft unserer Gemeinde steuern. Auch wenn vieles durch Gesetzte und Vorschriften festgelegt und vorgegeben ist, so gibt es dennoch genügend Handlungs- und Gestaltungspielraum, der jetzt auch genutzt wird.
Es berichtete für Sie: Christiane Grothe
21. April 2010