Wann demokratische Entscheidungsprozesse zu Ende sind...
In der RP war diese Woche zu lesen, daß die Bürgerinitiative, die sich gegen die Windkrafträder stellt, massiv gegen Bürgermeister Geurtz und der Verwaltung vorgeht.
Nach 5 Jahre Windkraft in Kerken haben wir viele Gespräche mit den Windkraft-Initiative und Diskussionen im Rat gehabt. Viele Anträge wurden gestellt, auch von der BVK in der Sache, und im Rat diskutiert.
Auch wenn die BVK den Willen der Bürgerinitiative um Herrn Wanders in Teilen Recht geben muss: die Art und Weise wie diese Diskussion mittlerweile geführt wird gibt auch uns Anlass zur Sorge.
Man muss einfach einmal bemerken und respektieren, wenn ein demokratischer Entscheidungsprozess beendet ist. Sicher hätte man im Zuge der Genehmigungen der Windräder in den Gemeinden Issum, Kerken und Rheurdt einiges anders machen können und natürlich steht die BVK nach wie vor zu ihrem Motto: Für den Bürger.
Dies kann aber aus unserer Sicht nicht bedeuten auf falsche Anschuldigungen, Verleumdungen und ähnliche Methoden zurück zu greifen.
Wenn man in der Sache auch vielleicht Recht haben mag: der Weg heiligt hier nicht die Mittel.
Wir haben den Kerkener Bürgermeister, auch wenn wir in der Sache nicht immer einer Meinung sind, als korrekten und integeren Verwaltungschef kennen und achten gelernt und können Methoden wie die nun angewandten nicht gutheißen.
Es berichtete für Sie: Michael Heinricks
12. Februar 2009